Von Superstars und der großen Ungewissheit

Heute hatte ich einen freien Nachmittag. Ich habe ihn damit verbracht, eins meiner winzigen Fenster zu putzen, die Klobürste auszutauschen und im Radio all die Lieder zu hören, die die vollbusigen, jugendlichen Mädchen und die knallharten, faltenträchtigen Jungs der aktuellen DSDS-Staffel leider viel zu oft total versemmelt haben. Obwohl ich immer schimpfe, habe ich doch keine Entscheidung verpasst - dabei hatte ich allerdings nie "Haut von Gans" - nur Auge von Huhn, und das seit mehreren Monaten, doch ich streube mich erbärmlich vor einem Gang zum Podologen. Nichtsdestotrotz (ich verwende dieses Wort so unglaublich gern, weil es aus 3 vollkommen bedeutungsdivergenten Wörtern besteht) fiebere ich mit meiner Kollegin Maria seit einer Woche hin zum morgigen Finale, das ich mit jeder Menge Straciatellaeis und Pommbärchen verbringen werde. Mein Favourit ist selbstverständlich Fady - die Redundanz einer Erklärung ist offensichtlich. Und während Deutschland morgen Nacht seinen neuen Superstar finden (und nach dem bereits traditionellen Chart-Abkacken wieder verlieren) wird, bin ich noch immer auf der Suche nach der großen Liebe. Ich weiß selbst, dass das wahnsinnig melodramatisch und unmodern klingt, aber so ist es nunmal. Und ich warte darauf, dass das Schicksal mir Steffen direkt vor die Nase stellt und ich nur noch zugreifen muss - im richigen Moment. Selbstverständlich wäre ich mit Jude Law, Daniel Craig oder Zachary Quinto friedlich zu stimmen. Nur als Alternative.

Aber noch scheint das Schicksal einen gigantischen Bogen um mich zu machen und sich tief in den Himalayas zu verkriechen. Aber vielleicht gibt es das auch gar nicht: "Schicksal". Was meint ihr?

16.5.08 17:15

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